Frames · Handbuch4 · Auswählen

Kapitel 04 · Auswählen

4.4

Lupe

The loupeLoupe shows one photograph with the current selection marked in the filmstrip below. The right panel contains histogram, rating, verdict and photograph information.RATING★★★☆☆VERDICTFRAMEDEVELOPCAPTURESOURCE
Abb. 4.4Die Lupe zeigt ein Foto mit Filmleiste darunter sowie Histogramm und Informationen rechts.

⌘2 öffnet ein einzelnes Foto mit Zoom, Filmleiste und optionalem Infopanel.

Zoom und Verschieben. Doppelklick oder Leertaste wechselt zu 100 %, erneut zurück zur eingepassten Ansicht. Der Zoom zentriert sich auf den Mauszeiger, außerhalb des Fotos auf dessen Mitte. Eine Spreizgeste zoomt um das Detail unter den Fingern; Doppeltippen mit zwei Fingern wechselt ebenfalls zwischen 100 % und Einpassen. Ziehen oder eine Zwei-Finger-Ziehgeste verschiebt das Bild.

Der Bereich reicht von 25 % bis 400 %, mit Einpassen auch darunter. Der Regler hat gleichmäßig verteilte Stufen bei 25, 50, 100, 200 und 400 %. Bei 100 % entspricht ein Originalpixel einem physischen Bildschirmpixel.

Doppelklick auf den Hintergrund oder esc passt ein vergrößertes Bild ein. Ist es bereits eingepasst, kehrt dies zum Raster zurück. Über dem Foto erscheint oben links ein Zurück-Pfeil, der bei jedem Zoom zum Raster führt.

Verfügbare Details. INTERP bedeutet, dass die vorhandenen gerenderten Pixel vergrößert werden. Es erscheint immer über 100 % und darunter abhängig von der Rendergröße, nie beim Einpassen. Ein Renderbild mit 55 % der Originalgröße kann beispielsweise ab etwa 60 % Zoom INTERP zeigen.

Entwickeln kann den sichtbaren Ausschnitt nach Ende einer Zoom- oder Verschiebegeste in Originalauflösung rendern. Wo echte Details vorliegen, verschwindet INTERP. Während Reglerbewegungen wird vorübergehend weicher gerendert. Kleine Verschiebungen verwenden den Detailausschnitt weiter, größere berechnen ihn neu. Zuschnitt, Masken, Reparaturen, Fokus-Peaking, Staubsuche und Look-Vorschauen deaktivieren diese Ausschnittsberechnung.

Infopanel. I blendet es ein. Bei Einzelauswahl bieten Bewertung und Entscheidung Sterne sowie Verwerfen, Behalten und Zurücksetzen. Weitere Abschnitte zeigen:

  • Foto: Dateiname, Aufnahme- und Importdatum, Dateityp, Abmessungen und Megapixel.
  • Bearbeitung: Bearbeitungsdatum und ausgewählte Bearbeitung.
  • Aufnahme: Kamera, Objektiv, Belichtungszeit, Blende und ISO.
  • Quelle: Speicherort des Originals.

Unbekannte Werte gelten als noch nicht gelesen. Das Panel funktioniert auch über dem Raster. Bei Mehrfachauswahl entfallen die Bewertungs- und Entscheidungsfelder.

Histogramm. Es misst dekodierte Originalpixel in 256 Klassen. Vor der Darstellung erscheinen der Hinweis auf das benötigte Original und die Messaktivität. Auch eine verkleinerte Originaldekodierung reicht aus, eine Vorschau allein nicht. Messungen werden für Bild, Bearbeitung und Dekodierqualität zwischengespeichert. Unveränderte Pixel verwenden das Ergebnis erneut; ein Bild- oder Zuschnittwechsel übernimmt keine veraltete Messung.

Ein Klick auf die seitlichen Beschnittanzeigen oder J für Lichter und ⇧J für Schatten markiert über- bzw. unterbelichtete Pixel. Ein Klick auf Kanalbuchstabe oder Histogrammkurve isoliert den Kanal; -Klick wählt zwei. Darüberfahren zeigt Tonwert und Kanalwerte. Ein Schalter im Kopf blendet Kanalfarben aus. Entwickeln verwendet dasselbe Histogramm, bei Monochrom nur Luminanz.

K zeigt grüne Fokus-Peaking-Markierungen, sobald ein Original dekodiert ist.

Bildqualität und Downloads. Frames beginnt mit einem gespeicherten Vorschaubild und ersetzt es durch eingebettete Vorschau oder RAW-Dekodierung, wenn dies die Qualität verbessert. Eine kleinere eingebettete Vorschau ersetzt kein größeres gespeichertes Renderbild.

Beim schnellen Weiterblättern beginnt die Qualitätsverbesserung nach 700 ms Pause, nach drei langsameren Schritten nach 500 ms. Dann wird gegebenenfalls das iCloud-Original geladen. Vorheriges Weiterblättern vermeidet den Download. Eine getrennte Vorbereitung erzeugt das für Entwickeln benötigte Bild; der Ring in der Steuerleiste zeigt ihren Fortschritt.

Die Statusleiste nennt Bildquelle, Größe, Aktivität und Fehler mit erneutem Versuch. Ein Klick auf die Qualitätsanzeige öffnet ein Panel mit vier Qualitätsstufen, aktueller Stufe, Decoderversion, Histogrammquelle und Originalcache. Original laden lädt ein fehlendes Original. Eine getrennte Festplatte muss zuerst verbunden werden; dafür gibt es keinen Downloadknopf.

Beim Laden des Originals werden fehlende EXIF-Daten wie Kamera, Objektiv und ISO ergänzt. In der Lupe startet das Lesen beim Eintreffen dekodierter Pixel und aktualisiert die Aufnahmedaten direkt. Ein erneutes Öffnen eines gespeicherten Originals versucht fehlende EXIF-Daten ohne erneuten Download nachzulesen; gleichzeitige Anfragen teilen denselben Lesevorgang. Bei leeren Daten unterscheidet die Statusleiste zwischen noch nicht gelesen, laufendem Lesen und nicht verfügbaren EXIF-Daten nach erfolgloser abgeschlossener Prüfung. VoiceOver verwendet dieselben Angaben. Auch das Fotos-Quellenpanel kann fehlende Aufnahmedaten ergänzen.

Filmleiste und Markierungen. Am oberen Rand lässt sich ihre Höhe ändern. Sie gilt gemeinsam für Vergleich und Entwickeln; das aktuelle Foto bleibt sichtbar. F oder die Schaltfläche neben dem Info-Schalter blendet sie aus. Jeder Modus merkt sich die Sichtbarkeit; Lupe und Vergleich teilen sie innerhalb von Bibliothek bzw. Auswählen.

Auch ohne Filmleiste zeigt die Statusleiste Entscheidung, Bearbeitungsmarkierung und Sterne. Änderungen sind über die Bewertungsleiste oder das Infopanel möglich.

Siehe Monochrom, Fokus-Peaking, Raster und Speicher.